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16.10.2015, 22:02 Uhr
Ablehnung Gender-Ideologie
Beschluss des CDU-Kreisparteitags am 16.10.2015
Die CDU Rems-Murr lehnt die so genannte „Gender-Forschung“ und ihre Schlussfolgerungen ab. „Gender“ bedeutet, das Geschlecht eines Menschen nicht als biologische Tatsache, sondern als soziales Konstrukt zu sehen.
Die CDU Rems-Murr fordert, die von der Gender-Bewegung erhobenen Forderungen nicht umzusetzen, und

1. im Schriftverkehr und Publikationen der CDU Rems-Murr, ihrer Mandatsträger und ihrer Vereinigungen in angemessener Form das generische Maskulinum beizubehalten („Studenten“ statt „Studierende“).

2. die Umbenennungen wie „Studentenwerk“ in „Studierendenwerk“, mangels Mehrwehrt für irgendjemanden, abzulehnen.

3. keine weiteren universitären Lehrstühle zum Thema Gender in Baden-Württemberg einzurichten, Mittelzuweisungen des Bundes für derartige Einrichtungen zu kürzen und in andere Bereiche der Wissenschaftsförderung umzulenken.


BEGRÜNDUNG:

Die CDU Rems-Murr lehnt die Auswucherung der so genannte „Gender-Forschung“ und ihre Konsequenzen ab. Die Gender- Theorie erlebt gerade einen von staatlicher Unterstützung getragenen Aufschwung, wobei sie im gleichen Maße das Kriterium der Wissenschaftlichkeit wie die kreationistische Lehre, die Astrologie oder die Alchemie, die auch nicht öffentlich gefördert werden, erfüllt. Ihre Schlussfolgerungen werden in bewussten Gegensatz zu Erkenntnissen der Wissenschaften wie der Biologie gesetzt.

Die von der grün-roten Landesregierung im Frühjahr 2015 beschlossene Umbenennung der Studentenwerke in Baden-Württemberg in Studierendenwerk kostete unnötiges Geld und bindet die Arbeitskraft der Mitarbeiter vor Ort, ohne dass der Namenswechsel einen Mehrwert für irgendjemanden bringt. So kostet die Umbenennung in Mannheim etwa 40.000 Euro und in Stuttgart 60.000 Euro. In Karlsruhe und Konstanz rechnet man sogar mit 100.000 Euro. In Summe rechnet man mit einer halben Millionen Euro, die nach unserer Auffassung wesentlich besser für echte Verbesserungen für die Studenten eingesetzt hätten werden können, als für neue Briefbögen, Grundbuchänderungen oder neue Visitenkarten.

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