Beim vergangenen Bundesparteitag in Hamburg lehnten die Delegierten der CDU Deutschlands grundgesetzliche Änderungen ab, die das vorrangige Erziehungsrecht der Eltern nach Art. 6 Grundgesetz aushöhlen.

Der Beschluss, der seinen Ursprung im Evangelischen Arbeitskreis der CDU (EAK)
Rems-Murr hatte, bezog sich auf die im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und
SPD vorgesehene Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz.
"Wir sehen die Chance, Kindern und Familien bei politischen Entscheidungen Vorrang
zu gewähren. Eine Entmündigung der Eltern lehnen wir jedoch entschieden ab", so
David Müller, EAK-Kreisvorsitzender.
Deshalb wurde die CDU/CSU-Bundestagsfraktion aufgefordert, "die Ausgestaltung mit
großer Sorgfalt und Augenmaß vorzunehmen." Das ausgewogene Verhältnis
zwischen Familien und staatlichem Wächteramt müsse unangetastet bleiben.

Ansprechpartner

d.mueller

David Müller

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