CDU-Kreisverband Rems-Murr wählt Kandidaten

Murrhardt/Rems-Murr-Kreis. Dr. Joachim Pfeiffer, Urbach, führt zum fünften Mal die CDU-Kandidatenliste im Rems-Murr-Kreis für die Regionalwahl 2019 an. Der Vorsitzende der CDU-Fraktion in der Regionalversammlung und Vorsitzende des Kreisverbandes Rems-Murr wurde bei der Nominierungsver-sammlung des CDU-Kreisverbandes Rems-Murr in Murrhardt mit 92,59 % zum Spitzenkandidaten gewählt. Die Christdemo-kraten aus dem Rems-Murr-Kreis sind gegenwärtig mit vier Vertretern in der Regionalversammlung vertreten. Dr. Pfeiffer nannte die schnelle Umsetzung der Breitbandoffensive, die Optimierung des Schienenverkehrs und die Umsetzung der IBA 2027 als wesentliche Aufgaben der künftigen Wahlperiode.

Ein Zeichen setzten die 110 Parteimitglieder im Schumm-Forum bei der Besetzung des zweiten Listenplatzes. Mit 79,63 % wurde die 31-jährige Christina Stumpp aus Waiblingen gewählt. Wieder antre-ten werden auf Platz drei zudem die Regionalräte Dr. Frank Nopper (90,74 %), Oberbürgermeister in Backnang, und auf Platz vier Matthias Profröck (83,33 %), Weinstadt. Er ist Vorsitzender des CDU-Regionalverbandes. Die weiteren Listenplätze wurden wie folgt gewählt: Platz 5: Sandra Wolf (83,33 %), Oppenweiler; Platz 6: Ingo Sombrutzki (77,78 %), Schorndorf; Platz 7: Hartmut Holzwarth (82,41 %), Winnenden; Platz 8: Ingeborg Kaufmann (78,70 %), All-mersbach; Platz 9: Franz Plappert (72,22 %), Fellbach; Platz 10: Birgit Wiedmann (79,63 %), Alfdorf; Platz 11: Reinhold Sczuka (84,26 %), Althütte; Platz 12: Jürgen Kiesl (80,56 %), Leutenbach; Ersatzkandidat: Georg Devrikis (81,48 %), Murrhardt.

Welche politische Bedeutung die Region hat, unterstrich Dr. Pfeiffer in seiner Vorstellung. Die Region habe die Neue Messe auf den Weg gebracht, die Verbesserung des S-Bahn-Netzes aufs Gleis gesetzt und sei nun auch bei der Breitbandoffensive die treibende Kraft: Mehr als 1,6 Milliarden Euro werden durch Kommunen, die Telekom und staatliche Fördermittel aufgebracht. Nur durch die zentrale Bündelung der Aktivitäten und Ausschreibung bei der Re-gion sei der schnelle Ausbau möglich. Der Ausbau der Gigabit-Infrastruktur in der gesamten Region sei unverzichtbar, wenn diese auch weiterhin ihre Spitzenstellung in Wissenschaft und Wirtschaft behalten wolle. Bis 2022 sollen bereits 100 % der Gewerbegebiete und 100 % der Schulen und die Hälfte der Haushalte angeschlos-sen sein, 2030 eine Anschlussquote von 90% erreicht sein.

Der Spitzenkandidat setzt auch weiter auf S21 und auf die Optimie-rung des Schienenverkehrs in der Region. Mit der Einführung des Europäischen Zugsicherungssystem (ETCS) könnte die Kapazität auf dem bestehenden Netz um mindesten 30% erhöht werden. Dies ermögliche die flächendeckende Einführung des 15-Minuten-Taktes im S-Bahnnetz und die Anschaffung neuer Züge. Die beschlossene Tarifreform erhöhe durch die Vereinfachung und durch die Absen-kung der Preise vor allem bei langen Strecken die Akzeptanz.

Auch mit Blick auf eine zunehmende Verdichtung der Region, wo-mit Dr. Pfeiffer den Bogen zur Internationalen Bauausstellung IBA 2027 schlug. „Wir wollen wegweisende Impulse für die Stadt der Zukunft geben, darstellen wie Arbeiten, Leben und Wohnen für alle Generationen in großen Agglomerationen gelingen kann. Es ist 100 Jahre nach der Internationale Bauausstellung am Stuttgarter Wei-ßenhof eine historische Chance, weltweit stilbildende und zu-kunftsweisende Ideen zu entwickeln und darzustellen. Deshalb sind wir aufgerufen, uns alle zu beteiligen“, sagte er.

Volker Simon, CDU Rems-Murr

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